Damit gehe ich davon aus, dass sich international mobile Menschen seltener an lange vertragliche Verpflichtungen binden wollen. Es wird argumentiert, dass die Merkmale, die im Mittelpunkt der Analyse stehen, charakteristisch für Mobiltelefone und andere langfristige Verträge sind, die darauf hinweisen, ob ein Rechtssystem Verbraucher- oder Geschäftsinteressen begünstigt. Es wird sich zeigen, dass das Gleichgewicht zwischen diesen drei Merkmalen von der umfassenderen Politik des Gesetzgebers abhängt. Eine Politik, die in allen Rechtsordnungen zu den Anliegen der Gesetzgeber gehört, ist die Wettbewerbsfähigkeit der Märkte als Mittel zum Schutz der Verbraucherinteressen. Es wird sich zeigen, dass die Regulierung des vertraglichen Rahmens für Mobiltelefone und andere langfristige Verträge nicht zur Schaffung eines wettbewerbsorientierten Marktes führt. Die Regulierung der entscheidenden Aspekte – Anfangslaufzeit, Erneuerung und einseitige Änderung – kann Wettbewerber davon abhalten, in den Markt einzutreten, da es weniger attraktiv ist, einem stark regulierten Markt beizutreten als einem weniger regulierten Markt. Die Auswirkungen einer solchen Regelung dürften daher entweder zu Preiserhöhungen oder zu einem Rückgang des Wettbewerbs führen, es sei denn, sie werden intern durch eine Lockerung der Regulierung eines anderen Schlüsselfaktors kompensiert. Wie immer, wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail: support@mygermanphone.de oder kontaktieren Sie uns über Facebook Messenger für sofortige Antworten. Das wird deutlich, wenn man bedenkt, dass es keine allgemein anerkannte zivilrechtliche Position zur automatischen Verlängerung gibt und Deutschland recht allein erscheint, wenn es (für den Anbieter) eine automatische Verlängerung um bis zu ein Jahr ohne ausdrückliche Zustimmung des Verbrauchers ermöglicht.

Die kürzlich eingeführten verbraucherfreundlicheren Maßnahmen (Transparenzordnung) verpflichten den Anbieter nur dazu, auf jeder Erklärung und dem Anfangs- und Enddatum der Vereinbarung sowie den letzten möglichen Tag, um sie zu kündigen, zu erwähnen. Dies zeigt, dass allein innerhalb der zivilrechtlichen Familie zwei unterschiedliche Ansätze verfolgt werden können (Dodsworth et al. 2014; OECD 2011, S. 96). Der erste ist der unternehmensfreundliche Ansatz des deutschen Rechts; der zweite und beherrschende Ansatz ist die Auferlegung einer Pflicht, den Kunden an die bevorstehende Erneuerung zu erinnern, wie sie z. B. im französischen und österreichischen (Maissen 2012) Recht festgestellt wird.